Unterwasser-Club 1960Werdau/Sa. e.V.

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UC - 60 Werdau/Sa. e.V.

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    Saisonabschluss für Orientierungstaucher des UC – 60 Werdau / Sa. e. V.

    Für UC-60 Werdau starteten bei diesem Wettkampf (Foto, v.l.): Sybille Beier, Frank Reinicke, Hans-Ullrich Redlich und Silke Redlich. Bedanken möchten sich alle Wettkämpfer bei den vielen Helfern, die zum gelingen dieses hochklassigen Wettkampfes beigetragen haben.

    Am letzen Wochenende organisierten die Mitglieder des Unterwasser Club - 1960 Werdau/Sa. e.V. den nunmehr 51. Wanderpokal im Orientierungstauchen. Der als Koberbachtrophy bekannte Wettkampf musste leider auch in diesem Jahr fern der Koberbachtalsperre stattfinden. Wie die in den vergangenen Jahren traf man sich im Erholungspark Pahna an der thüringischen Grenze. Das Wasser der ehemaligen Kohlegrube bot mit 1-2 m Sichtweite sehr gute Wettkampfbedingungen. Das Wetter war eher wie April, mal Sonne mal Wolken aber auch ein heftiger Regenschauer konnte uns nichts anhaben.

    Wir hatten schon einige Wochenenden vorher mit den ersten Vorbereitungen für den Wettkampf begonnen. Am Freitag früh wurden cirka 4,5 Tonnen Material und Ausrüstung incl. der kompletten Kompressoranlage für die Luftversorgung eingepackt und nach Pahna transportiert. Einige der Vereinsmitglieder nahmen dafür Urlaub. Am Wettkampfort in Pahna angekommen, musste alles für den Wettkampf im und am Wasser vorbereitet werden. So konnten die am Abend anreisenden Mannschaften eine gut vorbereitete Wettkampfstrecke vorfinden. Insgesamt waren 12 Mannschaften aus 9 Clubs am Kampf um den Wanderpokal des UC-60 Werdau beteiligt. Auch 2 Mannschaften aus Tschechien waren angereist. Da es sich auch um den letzten Lauf der Sachsenwertung handelte, waren 46 Wettkämpfer gemeldet. Mit den Mannschaften Delitzsch und Brandenburg waren Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft angereist.

    Am Sonnabend begann der Wettkampf mit der Mannschaftsorientierung nach Karte oder kurz auch MONK genannt. Mit dem Startsignal bekommt das Wettkämpferpärchen eine MONK-Karte übergeben. Dies ist eine wasserdichte Karte des Wettkampfgebietes mit Nordpfeil und eingezeichneten Zielpunkten, welche über Wasser nicht zu sehen sind. Auf dieser Karte wird dann der Kompasskurs und die Entfernung zu den jeweiligen Punkten errechnet, welche eine Entfernung zwischen 100 und 150 m jeweils zueinander haben. Ist ein Punkt in gemeinsamer Suche gefunden, dann werden die Aufgaben aufgeteilt. Der Führer vermisst den nächsten Zielpunkt und der „Schaffner“ macht eine Markierung in das mitgeführte Kontrollbändchen. Dazu befinden sich verschiedene Zangen an den Punkten. So kann an Hand der Bändchen festgestellt werden, wie viel Punkte unter Wasser gefunden wurden. Insgesamt sind so 5 Punkte zu finden. Das Werdauer Paar mit Sybille Beier und Silke Redlich erreichten den Zielpunkt rechtzeitig. Das anderen Paare von Werdau fand nur 4 Punkte in der Limitzeit. Für diese schwierige Disziplin gibt es einen MONK-Pokal. Dieser ging in diesem Jahr an zwei Sportler nach Delitzsch.

    Aber zum Verschnaufen blieb keine Zeit. Nur die Geräte wurden gewechselt und schon ging es zur nächsten Disziplin, der 4 x 100 m Schnelltauchstaffel. Dabei müssen die 4 Mitglieder einer Mannschaft jeweils 100 m mit einer Pressluftflasche an einer Leine in 2,5 m Tiefe entlang tauchen. Auch in dieser Disziplin mussten die Werdauer den international erfahreren Mannschaften den Vortritt lassen. Die UC-60 Mannschaft legte die 400 m in 5:31 Minuten zurück und belegte den 5. Platz. Dann durften die Wettkämpfer aus dem Wasser und sich die nassen Sachen ausziehen. Kalt war es aber keinem, denn bei den 100 m wurde es im Anzug warm.

    Um 14.00 Uhr begann die Disziplin 5-Punkte-Kurs. Dabei müssen die Taucher 5 Punkte nacheinander finden. Die Punkte liegen zwischen 80 und 200 m entfernt. Bei dieser Übung konnten die Werdauer Taucher wichtige Punkte für die Gesamtwertung sammeln. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld konnten Hans-Ullrich Redlich und Sybille Beier jeweils einen starken 5. Platz belegen. Dank solider Leistungen am ersten Wettkampftag hatten sich die Werdauer Taucher eine gute Ausgangsposition für das Finale am Sonntag erarbeitet.

    Am Sonntag begann der Wettkampf wieder um 9.00 Uhr. Es stand die entscheidende Mannschaftskomplexübung auf dem Programm. Dabei agieren zeitweise 3 Wettkämpfer an verschiedenen Stellen mit verschieden Aufgaben im Wasser, teilweise über und unter Wasser. Die UC-60 Mannschaft absolvierte diese Disziplin in der drittschnellsten Zeit erfolgreich. Dank dieses hervorragenden Ergebnisses konnte sich die Werdauer Mannschaft den 3. Platz in der Pokalwertung sichern. Am zweiten Wettkampftag machte sich der OB Sören Kristensen selbst ein Bild vom Orientierungstauchen. Beeindruckt zeigte er sich dabei nicht nur von den Leistungen der Werdauer Taucher sondern auch vom technischen und logistischen Aufwand, den der Verein mit der Ausrichtung des Wettkampfes im thüringischen Pahna zu bewätligen hat. Bei der abschließenden Siegerehrung konnte Sören Kristensen den Wanderpokal an die Gäste aus Delitzsch überreichen, welche vor dem Team aus Prag siegten.

    90 Jahre Koberbachtalsperre und Vereinssommerfest 2019 des UC-60 Werdau

    Nach erfolgreichen Vorbereitungen nahm der UC-60 im Rahmen der Vereinspräsentation zum 90 jährigen Talsperrenjubiläum an gemeinsamen Rettungsübungen mit den Rettungsschwimmern der Wasserwacht Koberbachtalsperre und dem Wasser-Arbeits-Team „Nasse Pfoten“ Koberbachtalsperre e. V. teil. Dabei wurden verschieden Rettungsmethoden nach einem Bootsunfall vorgeführt und erklärt. Die Rettungsschwimmer zeigten die Rettung durch Rettungsschwimmer selbst, mit Hilfsmitteln z. Bsp. Rettungsboard und mit Motorrettungsboot.

    Für viele unbekannt und völlig neu wurde auch die Rettung von erschöpften Badegästen durch Hunde mit speziellem Rettungsgurt gezeigt. Aber auch das Zuführen eines Paddels bzw. das ans Ufer schleppen eines Bootes gehört zu den Fertigkeiten der dafür ausgebildeten Hunde.

    Die Einsatzgruppe unserer Taucher zeigte nach der Anfahrt per Ponton, wie sich die Taucher an der Oberfläche gruppieren, die Richtung festlegen und dann nach dem Abtauchen eine vermisste Person suchen. Diese Aufgabe ist unter den realen Sichtbedingungen der Koberbachtalsperre eine wirkliche Herausforderung, die auch eines gewissen Trainings bedarf. Diese gemeinsame Präsentation wurde den Gästen insgesamt 3 mal über den Tag verteilt geboten. Dabei zeigte sich, dass die letzte Vorführung insgesamt den besten Ablauf bot.

    Fazit - auch außerhalb dieser Höhepunkte ist ein Training für solche Einsätze unerlässlich, um für den Ernstfall wertvolle Zeit für eine erfolgversprechende Rettung zu sichern. Das Zusammenwirken dieser 3 unterschiedlichen Vereine hat gut funktioniert und kann weiter ausgebaut werden.

    Am Abend trafen sich weitere Vereinsmitglieder mit den Akteuren, die bereits tagsüber an der Kober wirkten, um das traditionell am letzten Augustwochenende stattfindende Vereinssommerfest zu geniessen. In gemütlicher Runde wurden viele Gespräche geführt, alte Geschichten aufgewärmt und Pläne für die Zukunft geschmiedet. Für das leibliche Wohl wurde durch einige Vereinsmitglieder bestens gesorgt. Das im Rahmen der 90 Jahre Koberbachtalsperre organisierte Feuerwerk war ein zusätzlicher Höhepunkt unseres Sommerfestes. Die gute Stimmung und die lauen Abendtemperaturen sorgten dafür, dass viele noch bis Mitternacht gemütlich zusammen saßen.

    Es war ein sehr schönes Sommerfest für alle.

    UC-60 bei Deutschen Meisterschaften im Orientierungstauchen - Jarmen

    Die erfolgreichen Sportler – Silke Redlich, Hans-Ullrich Redlich, Sybille Beier und Tino Beier (Kampfrichter) (v.l.)

    Am letzten Wochenende im Juni nahmen die Sportler des UC-60 Werdau die ca. 500 km lange Fahrt nach Jarmen in Mecklenburg - Vorpommern auf sich, um in einem alten Kiessee, der jetzt als Badegewässer dient, an dem zweiten Teil der Deutschen Meisterschaft teilzunehmen. Der erste Teil mit zwei Mannschafts- und einer Einzeldisziplin hatte bereits Anfang Juni in Sandersdorf bei Bitterfeld stattgefunden. Nach der langen Anreise am Freitag stand das vermessen der Wettkampfstrecken noch auf dem Programm. Dabei wird das Wettkampfgebiet im See von 2 Punkten aus mit einer speziellen Optik vermessen und ergibt auf dem Messtisch eine verkleinerte Abbildung. Damit können die Sportler dann die Entfernungen und Richtungen zwischen den Punkten, Wenden und Zielleichen bestimmen. Der Abend klang im landschaftlich reizvollem Gelände gemütlich aus.

    Am Samstagmorgen stand als erste Disziplin der 5 Punkte Kurs an. Dabei taucht der Wettkämpfer am Startpunkt mit seinem Pressluftgerät ab und muss der Reihenfolge nach 5 Punkte finden, die 80, 100, 125, 150 und 200 m voneinander entfernt sind. Die Außenstehenden können den Kurs durch die, an einer Leine mitgeführte, über Wasser schwimmende, Boje sehen. Hat der Taucher den Punkt erreicht, dann zieht er an diesem sichtbar und kann dann zum nächsten schwimmen. Wer alle 5 Punkte am schnellsten findet, hat gewonnen. Hans-Ullrich Redlich erreichte bei den Masters Herren die schnellste Zeit der 16 Teilnehmer in dieser Klasse und kann sich nun Deutscher Meister 2019 in dieser Disziplin nennen. Er wiederholt damit den Erfolg vom Vorjahr im 5 – Punkte Kurs. Am Nachmittag des Samstags wurde dann die Disziplin „Short Race“ ausgetragen. Wie der Name sagt, ist es ein kurzes Rennen, was fast alle Einzelelemente des Orientierungstauchen umfasst. Es starten immer 2 ausgeloste Wettkämpfer einer Klasse auf zwei parallel verlaufenden Kursen. Dabei muss als erstes nach 55 m eine Boje unter Wasser umrundet werden, nach weiteren 55 mm muss ein Punkt gefunden und gezogen werden und zum Schluss wird auf eine 100 m entfernte Zielleine getaucht. Und nur wenn der Wettkämpfer im 2 m breiten Zielkorridor ankommt, ist die Übung erfüllt und der schnellere kommt in die nächste Runde.  Wie schwer das ist, sieht man daran, dass von 53 Startern nur 23 einmal ins Ziel kamen. Um aber Deutscher Meister in dieser Disziplin zu werden, musste man bis zu 4 mal ins Ziel einlaufen. Silke Redlich und Frank Reinicke erreichten in Ihrer Klasse jeweils den 3. Platz und bekamen eine Bronze Flosse. Am Abend wurde noch der Start am nächsten Tag und die Technik vorbereitet. Dann klang der Tag am Grill bzw. Lagerfeuer aus.

    Am Sonntag stand die Disziplin M – Kurs an. Dabei mussten die TaucherInnen nach dem Start um drei Wenden auf der richtigen Seite umtauchen, die 150, 100 und 125 m voneinander entfernt sind. Danach ist noch eine 30 m breite Zielleine anzutauchen, die 200 m entfernt ist. Durch die Anordnung der Wenden ergibt sich für die Wettkämpfer dann ein zu tauchendes M. Sieger ist, wer das 3 m breite Zentrum in der schnellsten Zeit durchtaucht. Sybille Beier erreichte in dieser Disziplin den 3. Platz und bekam somit die Bronzemedaille.

    Am Ende wurden die Werte aller 4 Einzeldisziplinen: Stern, Short Race, M – und 5 – Punkte Kurs zusammen gerechnet und der Deutsche Meister in der Kombination ermittelt. Sybille Beier konnte mit dem 3. Platz bei den Masters Damen ihren Vorjahres Erfolg ebenso wiederholen, wie Frank Reinicke. Er bekam wie im Vorjahr den Wanderpokal für den Deutschen Meister in der Kombination der Masters Herren.

    Damit war die kleine Auswahl der Sportler des UC-60 Werdau wieder sehr erfolgreich:  1 x Gold, 1 x Silber, 3 x Bronze, 2 x 4. Platz und 1 x 5. Platz. In der Kombination einen ersten und dritten Platz.

    Ein großer Dank der Wettkämfer/innen geht an unseren Kampfrichter Tino Beier!

    VDST-Tauchertag

    Ausrüstungscheck

    Zum VDST-Tauchertag am 22.06.2019 bot der UC-60 in seinen Vereinsräumen an der Koberbachtalsperre einen Tag der „Offenen Tür“ an. Bei sommerlichem Wetter und einer Wassertemperatur von ca. 25°C waren die Rahmenbedingungen eigentlich ideal. Scheinbar „verschreckten“ die mehr oder weniger großen grauen Wolken die Besucher im gesamten Gebiet der Talsperre. Mit drei Interessenten war die Bilanz doch relativ nüchtern. Doch auch im benachbarten Strandbad waren nur ca. 15 Besucher zu sehen.

    Ein starker Regenguss zwang uns dann am Nachmittag, unsere Ausrüstung in Sicherheit zu bringen.

    Die UC-60 Mitglieder werden 13.07. im Rahmen des Badfestes in Obereichenbach ein Schnuppertauchen durchführen und die Möglichkeiten der tauchsportlichen Aktivitäten im Verein präsentieren.

    UC-60 bei Deutschen Meisterschaften im Orientierungstauchen - Sandersdorf

    Wertung Sternkurs Masters Herren Deutsche Meisterschaft: 3. Platz Jan Langebach (TC Chemie Greiz), 2. Platz Hans-Ullrich Redlich (UC-60), 1. Platz Axel Berger (SG Havel)

    Vom 30.05. bis 02.06. fanden in der Förstergrube bei Sandersdorf die Wettkämpfe des 1. Teils der Deutschen Meisterschaften im Orientierungstauchen statt. Die Mannschaft des UC-60 Werdau reihte sich mit 4 Sportlern in das Feld von 80 Teilnehmern ein.

    Nach der „Inspektion“ der aufgebauten Kurse stand das Einmessen als wichtigste Aufgaben für den Freitagnachmittag auf dem Programm.

    Mit dem Start zur Mannschaftsorientierung nach Karte (MONK) am Samstagvormittag wurde von allen volle Konzentration gefordert. Die Damen des UC-60 Werdau haben mit einem 6. Platz ihre Kontinuität wieder mal unter Beweis gestellt. Durch einen Kursfehler konnten die Herren diese Disziplin leider nicht erfolgreich beenden.

    Für den Sternkurs am Nachmittag hatte die Mannschaft mit den zuvor eingemessenen Kursen gute Grundlagen geschaffen. Bei dieser Disziplin galt es in Folge 5 mal einen Wendepunkt richtig zu umrunden, um anschließend einen Orientierungspunkt zu finden. In der Draufsicht bildet der Kurs die Form eines gleichförmigen Sterns. Die richtige Zuordnung der Gradzahlen und Streckenlängen für die 10 Teilstrecken des ca. 650 m langen Sternkurses war eine Herausforderung, die alle 4 Starter erfolgreich gemeistert haben.

    Bei den Masters-Damen belegte Sybille Beier den 4. Platz und Silke Redlich den 5. Platz.

    Bei den Herren-Masters erkämpfte Hans-Ullrich Redlich den 2.Platz und damit den Deutschen Vizemeistertitel. Frank Reinicke platzierte sich auf Rang 7.

    Bei der am Sonntag ausgetragenen Mannschaftstreffübung gingen alle 4 Starter gleichzeitig auf die ca. 150 m langen Kurse, um sich jeweils an einem A-Treff als Pärchen zu treffen. Nach weiteren 125 m trafen sich alle 4 Starter der Mannschaft am B-Treff, um den 250 m langen Kurs ins Ziel gemeinsam zu absolvieren. Mit einem Durchtauchen der Zielleine im 2 m breiten Zentrum in einer Zeit von 8,41 min. absolvierte die Mannschaft diese Disziplin sehr gut. Leider wurden nur 3 Wettkämpfer gewertet, da beim B-Treff ein Wettkämpfer mit der Flosse aus dem Wasser geragt hat und deshalb disqualifiziert wurde.

    Trotzdem ist die Mannschaft damit erfolgreich in die neue Wettkampfsaison gestartet.

    Ein Dank gilt noch dem Kampfrichter – Tino Beier und den beiden Mannschaftshelfern Harald und Bettina Konrad, die wesentlich zur Absicherung der Starts und Vorbereitung beigetragen haben.

    Bowling und Tauchen in der Kober

    Um im Winterhalbjahr die Taucher auf dem Trockenen ein bißchen in Schwung zu bringen, wurde am 07.04. ein Bowlingtermin genutzt. Mit 18 aktiven Bowlingspielern wurde auf 3 Bahnen mehr oder weniger ernsthaft gekämpft. Beim anschliessenden Essen wurden viele Inofrmationen ausgetauscht und auch reichlich gelacht.

    Fazit: es hat allen 24 Teilnehmern sehr gut gefallen und war eine willkommene Abwechslung.

    Kobertauchen - 08.04.: Eine sponate Idee während der Bowlingveranstaltung wurde am Sonntag dann doch umgesetzt. Von außen sah das Wasser sehr einladend aus und hatte mit 7° auch eine gewisse "Frische". Allerdings zeigte sich auf bereits auf 2 m Wasssertiefe, das der äußere Schein sehr trügerisch war. Trotzdem war es für die 4 Taucher sehr interessant, die Kober noch vor dem "Erwachen" zu betauchen.

    Im Gegensatz zu den letzten Jahren waren die erhofften Zander nämlich noch nicht zu sehen. Um so erfeulicher, dass sich schon einige Teichmuscheln und Krebse zeigten. Wahrscheinlich müssen wir dies in den nächsten Wochen noch mal genauer beobachten, d.h. bei einem weiteren Tauchgang erkunden.

    Taucher des UC-60 Werdau/Sa. e.V. beim Faschingstauchen

    Die Taucher Sybille Beier und Uwe Grüneberger des UC-60 Werdau/Sa. e.V. beim Faschingstauchen

    Einer Einladung des Tauchsportklubs Dresden Nord folgend, fuhren die Taucher und Taucherinnen am Wochenende vom 09./10.02.2019 ins Tauchausbildungszentrum am Steinbruch Ammelshain bei Leipzig. Diesmal stand aber keine Ausbildung im Plan, sondern ein lustiges Faschingstauchen mit Faschingsfeier. Mit anwesend waren auch Mitglieder aus anderen sächsischen Tauchclubs, zusammen ca. 50 Taucherinnen, Taucher und Tauchernachwuchs, Narren und Narresen.

    Aufgrund der anhaltend kalten Witterung in den Wochen davor war der Steinbruch zugefroren. Bei einer Eisdecke von noch unter 10 cm konnte man die Eisfläche jedoch nicht betreten. Am Einstieg wurde das Eis aufgebrochen und somit ein Zugang für die Taucher ermöglicht. Getaucht wurde teilweise sogar mit Kostüm, dieses musste natürlich wasserfest sein. Aufgrund der Eisdecke mussten einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. So wurden kleine Tauchgruppen gebildet, welche über eine lange Leine mit der Oberfläche verbunden waren sowie auch untereinander mit einer Verbindungsleinen gesichert. Die Tauchgruppe stand über die Signalleine mit dem am Ufer stehenden Signalmann in Kontakt. Dieser gab Leine nach oder aber nahm sie wieder zurück, je nachdem wie sich die Taucher unter Wasser bewegten. Darüber hinaus kann er sich mittels Leinenzeichen nach dem Befinden der Taucher erkundigen. Nur so ist ein sicheres Tauchen unter Eis und das Zurückfinden zur Einstiegsstelle gewährleistet. Alle Taucher tauchten so sicher wieder auf. Die Wassertemperatur lag bei 4°C und unter Wasser betrug die Sichtweite ca. 8 m. Solche Sichtweiten sind im Sommer eher selten. Von den sonst so zahlreich vertretenen Fischen ließen sich leider nur ein paar kleine sehen. Die Mehrzahl ihrer Artgenossen befand sich schon bzw. noch in ihrer Winterruhe in tieferen Regionen, wo sie nicht zu entdecken sind, wir sie aber auch nicht stören wollten.

    Nach dem Tauchen wieder an Land konnten wir uns bei Glühwein am Lagerfeuer aufwärmen und die Roster vom Grill durften auch nicht fehlen.

    Zur Faschingsfeier stieg in diesem Jahr unter dem Thema „In Ammelshain zur Stummfilmzeit – es wird geswingt mit Heiterkeit“. Unser Verein hat keine Kosten und Mühe gescheut und reiste mit den Comedian Harmonists incl. weiblicher Programmunterstützung an. Nach unserer gelungenen Vorstellung, leisteten die anderen Vereine ihren „kulturellen“ Beitrag, so zum Beispiel lustige Spiele, Aufführungen oder Sketche. So wurde am Abend noch reichlich und ausgelassen getanzt. Es war eine schöne und gelungene Veranstaltung. Am Morgen nach dem Frühstück wurde das Objekt wieder in das Tauchausbildungszentrum verwandelt und alle fuhren wieder nach Hause.

    Dritter Rang beim Heimwettkampf

    Mannschaft des UC-60 (v.l.): Hans-Ullrich Redlich, Silke Redlich, Sybille Beier und Frank Reinicke vor dem Start zur MONK

    Zum letzten Wettkampf der Saison trafen sich 51 Orientierungstaucher aus 10 Vereinen beim 50. Wanderpokal des UC-60 Werdau/Sa. e.V. Zum diesjährigen Jubiläumswettkampf konnte sogar ein Team aus Prag begrüßt werden. Seit 1968 fand in jedem Jahr Ende September der Mannschaftswanderpokal des UC-60 Werdau/Sa. e.V. statt. Wie in den letzten Jahren, wurde der Heimwettkampf der Werdauer Taucher im thüringischen Pahna ausgetragen. Wieder einmal hatten die Werdauer Taucher ca. 5 Tonnen Material vom heimischen Vereinsheim an der Koberbachtalsperre auf das Areal des Campingplatzes in der Nähe von Altenburg transportiert. Die Vorbereitung liefen alle problemlos ab und so stand bei spätsommerlichen Temperaturen einem fairen Wettkampf nichts im Wege.

    Los ging es am Samstag Vormittag gleich mit 2 Disziplinen. Zunächst gingen die vier Wettkämpfer einer Mannschaft bei der Disziplin „Mannschaftsorientierung nach Karte“ (kurz MONK) in je zwei Teams an den Start. Dabei erhalten die Sportler erst im Wasser alle Informationen zur Wettkampfstrecke, welche sie auf der ausgehändigten Karte unter Wasser vermessen müssen. Der hohe Anspruch dieser Disziplin kombiniert mit mäßigen Sichtbedingungen von ca. 1,5m ließen einige Teams das Ziel nicht erreichen. Von 25 gestarteten Paaren kamen nur 5 am Zielpunkt an. Anschließend war noch Highspeed gefragt. In der 4x100m Schnelltauchstaffel geht es ausschließlich darum, nochmal alle Körner nach dem absolvieren der MONK aus sich heraus zu holen. Das in der letzten Saison intensivierte Training machte sich für die Taucher des UC-60 Werdau/Sa. e.V. mit dem vierten Platz deutlich bemerkbar.

    Am Samstagnachmittag folgte der 5-Punkte-Kurs, bei welchem die Orientierungstaucher 5 Orientierungspunkte gemäß einer vorher von Land aus erfolgten Vermessung unter Wasser antauchen und finden müssen. Wie schon am Vormittag mussten viele Sportler den schlechten Sichtbedingungen Tribut zollen und erreichten das Ziel nicht. Drei der Werdauer Taucher konnten alle 5 Punkte erfolgreich finden, wodurch wichtige Punkte für die Gesamtwertung gesammelt werden konnten. Hans-Ullrich Redlich konnte sich sogar mit dem 3. Rang noch einen Podestplatz sichern.

    Am Sonntag stand dann noch das große Saisonfinale mit der Mannschaftskomplexübung auf dem Programm. Diese Disziplin vereinigt Aspekte des Orientierungstauchens, des Gerätetauchens und des Flossenschwimmens. Mit einer soliden Leistung konnte auch diese Disziplin von den Werdauer Sportlern erfolgreich abgeschlossen werden.

    Im Gesamtergebnis dieses Wochenendes konnten die Werdauer Taucher einen sehr erfreulichen dritten Platz erobern. Die Mannschaft der Startgemeinschaft Havel sicherte sich den UC-60-Wanderpokal vor den Sportlern von Blue Star Prague.

    40. POSEIDONPOKAL in Orientierungstauchen

    Die Mannschaft des UC-60 Werdau/Sa. e.V. (v.l.): Sybille Beier, Kampfrichter Tino Beier, Frank Reinicke, Silke Redlich, Hans-Ullrich Redlich

    Am letzten Wochenende weilten die Sportler des UC-60 Werdau auf Einladung des Tauchclub Delitzsch zum 40. Poseidonpokal in Sandersdorf. Neben den sportlichen Aspekten , stand auch der Spaß und der sportliche Rückblick auf der Agenda. Dementsprechend war die Disziplinen gestaltet.

    Am Samstag morgen gab es eine EONK (Einzelorientierung nach Karte) wobei der Sportler vor dem Abtauchen unter Wasser eine Karte bekommt, nach der er unter Wasser tauchen und Punkte finden muss. Entgegen dem üblichen Reglement mussten die Navigation und das Kartenlochen von einem Wettkämpfer allein erledigt werden.

    Am zeitigen Nachmittag stand eine Spezialstaffel auf dem Programm. Gestartet wurde mit der Orientierungstauchtechnik der ersten Jahre auf der ersten Strecke. Die zweite Strecke wurde mit der nächsten Generation der Technik zurückgelegt. Der 3. Starter legte seinen Teil mit einem Schiebegerät zurück und der letzte Abschnitt wurde dann mit einem sog. Kopfgerät geschwommen. So wurden bei der Staffel alle Entwicklungsstufen der Orientierungstauchtechnik gezeigt und wir konnten einen dritten Platz erreichen.

    Am Abend nach Sonnenuntergang wurde dann noch eine Mannschaftstreffübung veranstaltet. Dabei müssen sich 4 Starter unter Wasser treffen und gemeinsam ins Ziel schwimmen. Dazu war eine umfangreiche Vorbereitung erforderlich. Bei der Beleuchtung der Orientierungseinheiten zeigten die Mannschaften viele verschiedene Lösungen, um auch die Kompasskurse und Werte der Zählwerke mit direkter oder indirekter Beleuchtung ablesen zu können. Ebenso die Beleuchtung der Sicherheitsbojen lag in der Verantwortung der Sportler. Leider hat ein Werdauer Taucher den Treffpunkt verfehlt, wodurch nur drei Sportler ins Ziel tauchen konnten.

    Am Sonntag Vormittag stand dann als klassische Disziplin der 5-Punkte-Kurs auf dem Programm. Diesen konnten alle 4 Sportler erfolgreich absolvieren. In der Gesamtwertung belege der UC-60 den 7. Platz.