Unterwasser-Club 1960Werdau/Sa. e.V.

Unterwasser-Club 1960Werdau/Sa. e.V.

UC - 60 Werdau/Sa. e.V.

Home
  • Berichte

    07.2021: Gute Erfolge trotz spätem Saisonbeginn!

    Auf Grund der coronabedingten Einschränkungen in den letzten Monaten gab es bisher noch keine Orientierungstauchwettkämpfe. Üblicherweise ist eigentlich Anfang Mai der erste Freiwasserwettkampf. Die untypischen Wetterabläufe der letzten Wochen ermöglichten leider auch kaum Training in der heimischen Koberbachtalsperre. Somit waren die beiden Teile der Deutschen Meisterschaften im OT, die beide in der Förstergrube bei Sandersdorf ausgetragen wurden, auch gleichzeitig der Saisonauftakt.

    Die Einzeldisziplinen 5-Punkte-Kurs, Stern-Kurs und M-Kurs wurden bereits vor 2 Wochen ausgetragen. Dabei erzielten die Orientierer vom UC-60 Werdau folgende Platzierungen:

    5-Punktekurs Damen-Masters 4. Platz Sybille Beier
    5. Platz Silke Redlich
    Herren - Masters 2. Platz Hans-Ullrich Redlich
    4. Platz Frank Reinicke
    M-Kurs Damen-Masters 2. Platz Sybille Beier
    4. Platz Silke Redlich
    Stern-Kurs Damen-Masters 3. Platz Sybille Beier
    5. Platz Silke Redlich
    Herren – Masters 4. Platz Hans-Ullrich Redlich

    Im zweiten Teil wurde am letzten Wochenende die 4. Einzeldisziplin, das Short-Race ausgetragen. Hier gelang es besonders den UC-60 Damen, wertvolle Punkte zu sichern.

    Mit ihren ausgeglichenen Leistungen über alle Disziplinen sicherte sich Sybille Beier den 1. Platz und Silke Redlich den 2. Platz in der Kombinationswertung der Deutschen Meisterschaften.

    Die Herren mussten sich dieses Jahr mit Platzierungen im Mittelfeld begnügen.

    06.2021: Goldene Ehrennadel des Verbandes Deutscher Sporttaucher für Hans-Ullrich Redlich vom UC-60 Werdau/Sa. e.V.

    Für sein Wirken für den Tauchsport auf Bundesebene wurde Hans-Ullrich Redlich vom Landestauchsportverband Sachsen für die Goldene Ehrennadel des VDST vorgeschlagen.

    Der VDST-Vorstand würdigte mit dieser Auszeichnung das ehrenamtliche Engagement für den Tauchsport in Sachsen und auf Bundesebene über fast 3 Jahrzehnte.

    Dazu einige Details:

    Landesausbildungsleiter Sachsen 1993 – 2001

    • Mitarbeit in der Referentengruppe für die Übungsleiterausbildung im VDST
    • Organisation und Durchführung von Übungsleiter-Lehrgängen in Sachsen

    Vizepräsident des Landestauchsportverbandes

    Vertretung der Interessen der sächsischen und ostdeutschen Taucher im Bundesverband besonders für die Bereiche Ausbildung und Leistungssport, da z.B. Orientierungstauchen in dieser Zeit im VDST in vielen Vereinen nicht bekannt und in den langjährigen VDST-Vereinen auch vor dem Beitritt der ehemaligen DDR-Vereine nur wenig präsent war.

    Als Präsident des Landestauchsportverbandes Sachsen 2001 – 2019

    stehen u.a. folgende Aktivitäten sein sein Wirken:

    • 2009 – 1. Beach&Boat in Leipzig - Präsentation des Leistungssports – Finswimming (Flossenschwimmen), da zu diesem Zeitpunkt ca. 80 % der deutschen Leistungskader am Bundesstützpunkt der SC DHfK in Leipzig trainierten
    • erste „öffentlich“ und breitenwirksame Darstellung der sächsischen Tauchsportvereine und ihrer Möglichkeiten für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung besonders für Kinder und Jugendliche
    • ab 2010 Erweiterung des Messeauftrittes unter Integration der benachbarten Landestauchsportverbände unter „Mitteldeutsche Landestauchsportverbände“
    • Initiierung eines sächsischen Unterwasserkalenders mit Aufnahmen aus heimischen Gewässern, um dem Erlebnis „Tauchen in unseren Heimatgewässern“ mehr öffentliche Wahrnehmung zu geben
    • Förderung und Sicherung des Orientierungstauchens nicht nur in sächsischen Vereinen
    • Organisation und Durchführung mehrerer Deutscher Meisterschaften und eines Europacups im OT
    • Vertretung der sächsischen und „mitteldeutschen“ Taucher im Bundesverband

    Da die VDST-Bundestagung im November 2020 leider nur online durchgeführt werden konnte, erfolgt die persönliche Übergabe zur nächsten VDST-Mitgliederversammlung im November 2021.

    06.2021: Verhaltener Saisonstart 2021

    Mit etwas Mut wurde am 09.05. ein erster Tauchgang in heimische Gewässer gewagt.

    Bei einer Sichtweite von ca. 3 - 4 m galt es, erst mal wieder mit der Ausrüstung klar zu kommen und zu testen, ob die lange Zeit ohne Training nicht auch Einfluss auf die Tarierung hat.

    Mit 15 °C war das Wasser auf alle Fälle angenehm.

    Leider sind auch die Gewässer in diesem Jahr in ihrer Entwicklung nicht der Jahreszeit entsprechend, Pflanzen und Fische scheinen noch im Winterschlaf zu sein.

    Trotzdem war der Anfang nicht schlecht, die Ausrüstung hat funktioniert und dass mit der Tarierung werden wir bei nächster Gelegenheit korrigieren, denn da zeigten sich schon einige Schwachpunkte.

    12.2020: Jahresrückblick 2020 - ein Jahr mit vielen zusätzlichen Herausforderungen: DTSA - Ausbildung unter völlig neuen Bedingungen

    Schwimmbadausbildung im Januar - noch ganz ohne Corona

    Unter Berücksichtigung der Einschränkungen ab Februar war kein „Regelbetrieb“ im Verein möglich. Trotzdem haben sich 9 Tauchsportler zur Weiterqualifizierung entschlossen. Die Ausbildung lief online über Skype und war sicher etwas anstrengender und fordernder, als der übliche Präsenzunterricht. Dies war jedoch auch die einzige Möglichkeit, Ausbildung durchzuführen und die Zeit der Einschränkungen effektiv zu nutzen.

    Nach Lockerung der Einschränkungen konnten die Teilnehmer dann im Vereinsheim an die Kober den nächsten Schritt absolvieren: Bei 4 gestaffelten Prüfungsterminen konnten die Teilnehmer das notwendige Wissen für die Theorieprüfung nachweisen. 2 Teilnehmer für DTSA-Bronze, 5 Teilnehmer für DTSA-Silber und 2 für den Kindertauchschein.

    Somit waren alle Voraussetzungen erfüllt, um im Freiwasser die erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Praxis zu erlernen bzw. zu erweitern. Einige Grundlagen dazu wurden bereits im Winterhalbjahr in der Schwimmhalle erarbeitet.

    Während verschiedener Tauchgänge in der heimischen Koberbachtalsperre im Mai und Juni sowie weiteren Tauchexkursionen in Sachsen wurden zahlreiche Tauchgänge absolviert. Besonders die Rettungsübungen verlangten den Teilnehmern viel ab. Doch nur wer dies ohne große Überlegung beherrscht, ist im Notfall auch in der Lage seinem Tauchpartner zielsicher und erfolgreich zu helfen.

    Leider reichte die verkürzte Saison nicht aus, um alle Prüfungselemente abzuschließen. Diese werden im Jahr 2021 zu Saisonbeginn abgelegt, das ist schon eingeplant. Damit werden die 7 Teilnehmer die DTSA-Ausbildung erfolgreich beenden, das Rüstzeug dafür haben sie.

    09.2020: Ein verregneter Wanderpokal

    Traditionell fand am letzten Septemberwochenende der Wanderpokalwettkampf im Orientierungstauchen des UC - 60 Werdau / Sa. e.V. statt. Wieder eine Konstante in diesem überraschenden Jahr. Der Wettkampf, früher besser bekannt als Koberbach - Trophy, wurde vor 22 Jahren in den Erholungspark Pahna, an der sächsisch-thüringischen Landesgrenze verlegt. Es ist mit 52 Jahren der älteste Orientierungstauchwettkampf in Deutschland, der ohne Unterbrechung ausgerichtet wurde.

    Nach wochenlangen Vorbereitungen, ging am Freitagmorgen der richtige Aufbaustress los Ca. 3000 kg Ausrüstung wurden zum See geschafft. Eine 100 m – Schnelltauch Strecke, sichtbare Orientierungstauchpunkte und verdeckte Wendepunkte wurden ins Wasser gebracht, verankert und zu verschiedenen Kursen und Übungen kombiniert. Am Freitagnachmittag war alles gut vorbereit für die anreisenden Mannschaften und die eigenen Wettkämpfer. Mit 11 zur Teilnahme gemeldeten Mannschaften aus Sachsen, Thüringen, Mecklenburg - Vorpommern, Berlin und Brandenburg, insgesamt 39 Startern wurde nicht zuletzt auch die hohe Qualität dieser Veranstaltung anerkannt.

    Im Organisationsbüro erfolgten die Anmeldungen, Kontrolle der Dokumente, erste Besprechungen und das Drucken der ersten Startkarten für den nächsten Tag bis spät in die Nacht. Am Samstagvormittag wurde bei stetigem Regen als erste Disziplin die 4 x 100 m Schnelltauchstaffel durchgeführt. Dabei taucht jedes Mannschaftsmitglied mit Drucklufttauchgerät eine 100 m lange Stecke. Die Übergabe an den nächsten Staffelschwimmer erfolgte coronabedingt mit 3 m Abstand. IN die Wertung geht die Gesamtzeit aller Wettkämpfer der Mannschaft ein.

    Die Werdauer erreichten dabei einen 4. Platz.

    Am Nachmittag erfolgten, bei weiterhin stetigen Regen und Wind, die Starts im 5-Punkte-Kurs. In dieser Einzeldisziplin mussten auf dem 650 m langen Kurs nacheinander 5 Orientierungspunkte gefunden werden. Dass es bei den herrschenden Bedingungen keine leichte Aufgabe war, zeigte die Tatsache, dass nur 9 Wettkämpfer den 5 Punkt auch finden konnten. In dieser Disziplin erreichten Silke Redlich den 2. und Sybille Beier 4. Platz bei den Damen. Bei den Herren war Frank Reinicke mit dem 6. Platz die beste Werdauer Platzierung. Der Dauerregen forderte auch den Schiedsrichtern und Helfern sehr viel ab.

    Am Sonntag wurde ohne Regen die Disziplin M – Kurs durchgeführt. Dabei müssen von einem Startpunkt aus 3 unter Wasser nicht sichtbare Wenden auf der richtigen Seite umtaucht werden. Am Ende wartet dann eine 32 m bereite Zielleine und wer am schnellsten im Zentrum ankommt, der hat gewonnen. Diese Disziplin konnten insgesamt 19 Sportler bis zum Ende erfüllen. Bester Sportler aus Werdauer Sicht war Hans-Ullrich Redlich mit einem 5. Platz bei den Herren.

    In der Gesamtwertung des Wanderpokal Wettkampfes konnte sich der UC-60 mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den 6. Platz sichern.

    Gleichzeitig war der Wanderpokal der 3. Lauf zur Sachsenmeisterschaft im Orientierungstauchen 2020.

    In der Gesamtwertung, der in diesem Jahr kurzen Saison sicherten sich in der Klasse Damen Silke Redlich den 2. Platz und Sybille Beier den 3. Platz. Bei den Herren belegte Frank Reinicke den 3. Platz und Hans-Ullrich Redlich den 4. Platz. Mit diesen Bewertungen war der UC-60 in dieser ungewöhnlichen Saison 2020 sehr erfolgreich.

    Bedanken möchten sich die Wettkämpfer der UC - 60 Werdau / Sa. e.V. bei allen Sportlern, die zu diesem Wettkampf unter diesen Bedingungen gestartet sind und vor allem bei allen Mitgliedern im Verein und Helfern, die durch ihre Kraft und Unterstützung zum erfolgreichen Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

    09.2020: 12. Elbtalpokal im Orientierungstauchen in Nordhausen

    Für UC-60 Werdau starteten bei diesem Wettkampf (Foto, v.l.): Frank Reinicke, Silke Redlich, Hans-Ullrich Redlich und Sybille Beier. Bedanken möchten sich alle Wettkämpfer bei den vielen Helfern, die zum gelingen dieses hochklassigen Wettkampfes beigetragen haben.

    Am letzten Wochenende (10./11.09.2020) weilten die Sportler des UC-60 Werdau / Sa. e. V. bei sonnigem Wetter zum 12. Elbtalpokalpokal im thüringischen Nordhausen. In Ermangelung eines geeigneten Wettkampfgewässers musste der ausrichtende Verein aus Dresden auch dieses Jahr in die Ferne ausweichen. Die Werdauer Mannschft reiste bei guten Wetterbedingungen am Freitagabend an und startete nach dem Einrichten des Lagers mit dem Vermessen des Wettkampfgewässers. Am Samstagvormittag wurden die gemessenen Werte auf dem Tisch abgetragen und auf die individuelle Technik der Wettkämpfer übernommen. Dabei werden die zu tauchenden Kurse und Entfernungen festgelegt. Der erste Wettkampf startete für die Werdauer kurz vor Mittag. Coronabedingt starteten alle 4 Wettkämpfer mit 5 Minuten Abstand nacheinander durch, so dass alle Teammitglieder zeitgleich an unterschiedlichen Stellen des Kurses unterwegs waren. Dabei galt es ein großes M unter Wasser zu tauchen und am Ende eine Zielleine möglichst im 2 Meter breiten Zentrum zu treffen. Keine leichte Aufgabe, wenn man unter Wasser über 600 m zurücklegt und dabei mehrere Kurswechsel vollzieht.

    Silke Redlich meisterte diese Aufgabe hervorragend und erreichte den 2. Platz in der Pokalwertung der Damen und gleichzeitig den 1. Platz in diesem Lauf der Sachsenwertung. Sybille Beier erreichte den 3. Platz in der Sachsenwertung. Bei den Herren belegte Frank Reinicke de 3. Platz in der Pokalwertung und gleichzeitig den 1. Platz im Lauf der Sachsenwertung. Der zweite Herr Hans-Ullrich Redlich hatte in dieser Disziplin eine falsche Wende und kam somit nicht in die Wertung.

    Die zweite zu absolvierende Disziplin am Sonntag, der 5-Punkte-Kurs, forderte von den Wettkämpfern nochmals volle Konzentration. Obwohl auf den Kursen gelegentlich auch Punkte gesucht werden mussten, erreichten 3 von 4 Wettkämpfern auch den Zielpunkt innerhalb der Wertung. Lediglich bei Silke Redlich gingen nur 4 Punkte in die Wertung ein. In der Sachsenwertung konnten hier Hans-Ullrich Redlich einen 2. Platz und Frank Reinicke den 3. Platz bei den Herren sichern und bei den Damen Sybille Beier den 2. Platz und Silke Redlich den 3. Platz.

    Am Ende werden alle erreichten Punkte in den Einzeldisziplinen von jeweils 4 Startern eines Vereins zusammen gerechnet. In der Pokalwertung belegte der UC-60 Werdau den 4. Platz. Den ersten Platz konnte sich eine Nachwuchsmannschaft vom Tauchsportverein Dresden Mitte sichern.

    03.2020: Vereinsleben – Bowling

    Um auch außerhalb der Sommersaison sportlich aktiv zu sein und dabei nicht unbedingt ins Neoprene steigen zu müssen, trafen sich die Mitglieder des UC-60 am Sonntagmittag zum Bowling in Reichenbach. Auf 3 Bahnen spielten 16 Aktive um die Punkte. Doch auch für einige „Verhinderte“ gab es nebenan reichlich Beschäftigung.

    Beim anschließenden Essen waren insgesamt 24 Teilnehmer zu verzeichnen. Es gab jede Menge interessante Gespräche und viel Spaß. Mit der gastronomischen Betreuung waren alle wieder sehr zufrieden. Fazit: eine gelungene Abwechslung an einem ziemlich trüben Novembertag.

    10.2019: Spontaner Tauchgang am Reformationstag

    Bei herrlichem Sonnenschein entschlossen wir uns spontan, am Reformationstag noch einen Tauchgang in der Koberbachtalsperre durchzuführen. Während der 90-Jahrfeier im August ging beim benachbarten Kanu + Freizeitverein ein Stechpaddel für das Stand_up_Board verloren. Mit der ausreichenden Beleuchtung durch die für herbstliche Verhältnisse recht intensive Sonneneinstrahlung glaubten wir ideale Verhältnisse vorzufinden. Beim Einstieg sah es auch noch recht gut aus. Jedoch bereits ab ca. 2 m Wassertiefe zeigte sich sehr deutlich, dass die Herbstvollzirkulation im Gewässer schon eingesetzt hat. Mit Sichtweiten zwischen 0,5 bis 1 m war es dennoch möglich, das angegebene Gebiet abzusuchen. Leider war dort das vermisste Stechpaddel nicht zu finden. Eine Erweiterung des Suchgebietes war an diesem Tag nicht sinnvoll, da ab einer Tiefe 6,5 m die Sicht gleich Null war. Nach ca. 45 min beendeten wir diesen Tauchgang und genossen beim Aufklaren der Ausrüstung noch den herrlichen Sonnenschein.

    09.2019: Saisonabschluss für Orientierungstaucher des UC – 60 Werdau / Sa. e. V.

    Für UC-60 Werdau starteten bei diesem Wettkampf (Foto, v.l.): Sybille Beier, Frank Reinicke, Hans-Ullrich Redlich und Silke Redlich. Bedanken möchten sich alle Wettkämpfer bei den vielen Helfern, die zum gelingen dieses hochklassigen Wettkampfes beigetragen haben.

    Am letzen Wochenende organisierten die Mitglieder des Unterwasser Club - 1960 Werdau/Sa. e.V. den nunmehr 51. Wanderpokal im Orientierungstauchen. Der als Koberbachtrophy bekannte Wettkampf musste leider auch in diesem Jahr fern der Koberbachtalsperre stattfinden. Wie die in den vergangenen Jahren traf man sich im Erholungspark Pahna an der thüringischen Grenze. Das Wasser der ehemaligen Kohlegrube bot mit 1-2 m Sichtweite sehr gute Wettkampfbedingungen. Das Wetter war eher wie April, mal Sonne mal Wolken aber auch ein heftiger Regenschauer konnte uns nichts anhaben.

    Wir hatten schon einige Wochenenden vorher mit den ersten Vorbereitungen für den Wettkampf begonnen. Am Freitag früh wurden cirka 4,5 Tonnen Material und Ausrüstung incl. der kompletten Kompressoranlage für die Luftversorgung eingepackt und nach Pahna transportiert. Einige der Vereinsmitglieder nahmen dafür Urlaub. Am Wettkampfort in Pahna angekommen, musste alles für den Wettkampf im und am Wasser vorbereitet werden. So konnten die am Abend anreisenden Mannschaften eine gut vorbereitete Wettkampfstrecke vorfinden. Insgesamt waren 12 Mannschaften aus 9 Clubs am Kampf um den Wanderpokal des UC-60 Werdau beteiligt. Auch 2 Mannschaften aus Tschechien waren angereist. Da es sich auch um den letzten Lauf der Sachsenwertung handelte, waren 46 Wettkämpfer gemeldet. Mit den Mannschaften Delitzsch und Brandenburg waren Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft angereist.

    Am Sonnabend begann der Wettkampf mit der Mannschaftsorientierung nach Karte oder kurz auch MONK genannt. Mit dem Startsignal bekommt das Wettkämpferpärchen eine MONK-Karte übergeben. Dies ist eine wasserdichte Karte des Wettkampfgebietes mit Nordpfeil und eingezeichneten Zielpunkten, welche über Wasser nicht zu sehen sind. Auf dieser Karte wird dann der Kompasskurs und die Entfernung zu den jeweiligen Punkten errechnet, welche eine Entfernung zwischen 100 und 150 m jeweils zueinander haben. Ist ein Punkt in gemeinsamer Suche gefunden, dann werden die Aufgaben aufgeteilt. Der Führer vermisst den nächsten Zielpunkt und der „Schaffner“ macht eine Markierung in das mitgeführte Kontrollbändchen. Dazu befinden sich verschiedene Zangen an den Punkten. So kann an Hand der Bändchen festgestellt werden, wie viel Punkte unter Wasser gefunden wurden. Insgesamt sind so 5 Punkte zu finden. Das Werdauer Paar mit Sybille Beier und Silke Redlich erreichten den Zielpunkt rechtzeitig. Das anderen Paare von Werdau fand nur 4 Punkte in der Limitzeit. Für diese schwierige Disziplin gibt es einen MONK-Pokal. Dieser ging in diesem Jahr an zwei Sportler nach Delitzsch.

    Aber zum Verschnaufen blieb keine Zeit. Nur die Geräte wurden gewechselt und schon ging es zur nächsten Disziplin, der 4 x 100 m Schnelltauchstaffel. Dabei müssen die 4 Mitglieder einer Mannschaft jeweils 100 m mit einer Pressluftflasche an einer Leine in 2,5 m Tiefe entlang tauchen. Auch in dieser Disziplin mussten die Werdauer den international erfahreren Mannschaften den Vortritt lassen. Die UC-60 Mannschaft legte die 400 m in 5:31 Minuten zurück und belegte den 5. Platz. Dann durften die Wettkämpfer aus dem Wasser und sich die nassen Sachen ausziehen. Kalt war es aber keinem, denn bei den 100 m wurde es im Anzug warm.

    Um 14.00 Uhr begann die Disziplin 5-Punkte-Kurs. Dabei müssen die Taucher 5 Punkte nacheinander finden. Die Punkte liegen zwischen 80 und 200 m entfernt. Bei dieser Übung konnten die Werdauer Taucher wichtige Punkte für die Gesamtwertung sammeln. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld konnten Hans-Ullrich Redlich und Sybille Beier jeweils einen starken 5. Platz belegen. Dank solider Leistungen am ersten Wettkampftag hatten sich die Werdauer Taucher eine gute Ausgangsposition für das Finale am Sonntag erarbeitet.

    Am Sonntag begann der Wettkampf wieder um 9.00 Uhr. Es stand die entscheidende Mannschaftskomplexübung auf dem Programm. Dabei agieren zeitweise 3 Wettkämpfer an verschiedenen Stellen mit verschieden Aufgaben im Wasser, teilweise über und unter Wasser. Die UC-60 Mannschaft absolvierte diese Disziplin in der drittschnellsten Zeit erfolgreich. Dank dieses hervorragenden Ergebnisses konnte sich die Werdauer Mannschaft den 3. Platz in der Pokalwertung sichern. Am zweiten Wettkampftag machte sich der OB Sören Kristensen selbst ein Bild vom Orientierungstauchen. Beeindruckt zeigte er sich dabei nicht nur von den Leistungen der Werdauer Taucher sondern auch vom technischen und logistischen Aufwand, den der Verein mit der Ausrichtung des Wettkampfes im thüringischen Pahna zu bewätligen hat. Bei der abschließenden Siegerehrung konnte Sören Kristensen den Wanderpokal an die Gäste aus Delitzsch überreichen, welche vor dem Team aus Prag siegten.

    08.2019: 90 Jahre Koberbachtalsperre und Vereinssommerfest 2019 des UC-60 Werdau

    Nach erfolgreichen Vorbereitungen nahm der UC-60 im Rahmen der Vereinspräsentation zum 90 jährigen Talsperrenjubiläum an gemeinsamen Rettungsübungen mit den Rettungsschwimmern der Wasserwacht Koberbachtalsperre und dem Wasser-Arbeits-Team „Nasse Pfoten“ Koberbachtalsperre e. V. teil. Dabei wurden verschieden Rettungsmethoden nach einem Bootsunfall vorgeführt und erklärt. Die Rettungsschwimmer zeigten die Rettung durch Rettungsschwimmer selbst, mit Hilfsmitteln z. Bsp. Rettungsboard und mit Motorrettungsboot.

    Für viele unbekannt und völlig neu wurde auch die Rettung von erschöpften Badegästen durch Hunde mit speziellem Rettungsgurt gezeigt. Aber auch das Zuführen eines Paddels bzw. das ans Ufer schleppen eines Bootes gehört zu den Fertigkeiten der dafür ausgebildeten Hunde.

    Die Einsatzgruppe unserer Taucher zeigte nach der Anfahrt per Ponton, wie sich die Taucher an der Oberfläche gruppieren, die Richtung festlegen und dann nach dem Abtauchen eine vermisste Person suchen. Diese Aufgabe ist unter den realen Sichtbedingungen der Koberbachtalsperre eine wirkliche Herausforderung, die auch eines gewissen Trainings bedarf. Diese gemeinsame Präsentation wurde den Gästen insgesamt 3 mal über den Tag verteilt geboten. Dabei zeigte sich, dass die letzte Vorführung insgesamt den besten Ablauf bot.

    Fazit - auch außerhalb dieser Höhepunkte ist ein Training für solche Einsätze unerlässlich, um für den Ernstfall wertvolle Zeit für eine erfolgversprechende Rettung zu sichern. Das Zusammenwirken dieser 3 unterschiedlichen Vereine hat gut funktioniert und kann weiter ausgebaut werden.

    Am Abend trafen sich weitere Vereinsmitglieder mit den Akteuren, die bereits tagsüber an der Kober wirkten, um das traditionell am letzten Augustwochenende stattfindende Vereinssommerfest zu geniessen. In gemütlicher Runde wurden viele Gespräche geführt, alte Geschichten aufgewärmt und Pläne für die Zukunft geschmiedet. Für das leibliche Wohl wurde durch einige Vereinsmitglieder bestens gesorgt. Das im Rahmen der 90 Jahre Koberbachtalsperre organisierte Feuerwerk war ein zusätzlicher Höhepunkt unseres Sommerfestes. Die gute Stimmung und die lauen Abendtemperaturen sorgten dafür, dass viele noch bis Mitternacht gemütlich zusammen saßen.

    Es war ein sehr schönes Sommerfest für alle.

    06.2019: UC-60 bei Deutschen Meisterschaften im Orientierungstauchen - Jarmen

    Die erfolgreichen Sportler – Silke Redlich, Hans-Ullrich Redlich, Sybille Beier und Tino Beier (Kampfrichter) (v.l.)

    Am letzten Wochenende im Juni nahmen die Sportler des UC-60 Werdau die ca. 500 km lange Fahrt nach Jarmen in Mecklenburg - Vorpommern auf sich, um in einem alten Kiessee, der jetzt als Badegewässer dient, an dem zweiten Teil der Deutschen Meisterschaft teilzunehmen. Der erste Teil mit zwei Mannschafts- und einer Einzeldisziplin hatte bereits Anfang Juni in Sandersdorf bei Bitterfeld stattgefunden. Nach der langen Anreise am Freitag stand das vermessen der Wettkampfstrecken noch auf dem Programm. Dabei wird das Wettkampfgebiet im See von 2 Punkten aus mit einer speziellen Optik vermessen und ergibt auf dem Messtisch eine verkleinerte Abbildung. Damit können die Sportler dann die Entfernungen und Richtungen zwischen den Punkten, Wenden und Zielleichen bestimmen. Der Abend klang im landschaftlich reizvollem Gelände gemütlich aus.

    Am Samstagmorgen stand als erste Disziplin der 5 Punkte Kurs an. Dabei taucht der Wettkämpfer am Startpunkt mit seinem Pressluftgerät ab und muss der Reihenfolge nach 5 Punkte finden, die 80, 100, 125, 150 und 200 m voneinander entfernt sind. Die Außenstehenden können den Kurs durch die, an einer Leine mitgeführte, über Wasser schwimmende, Boje sehen. Hat der Taucher den Punkt erreicht, dann zieht er an diesem sichtbar und kann dann zum nächsten schwimmen. Wer alle 5 Punkte am schnellsten findet, hat gewonnen. Hans-Ullrich Redlich erreichte bei den Masters Herren die schnellste Zeit der 16 Teilnehmer in dieser Klasse und kann sich nun Deutscher Meister 2019 in dieser Disziplin nennen. Er wiederholt damit den Erfolg vom Vorjahr im 5 – Punkte Kurs. Am Nachmittag des Samstags wurde dann die Disziplin „Short Race“ ausgetragen. Wie der Name sagt, ist es ein kurzes Rennen, was fast alle Einzelelemente des Orientierungstauchen umfasst. Es starten immer 2 ausgeloste Wettkämpfer einer Klasse auf zwei parallel verlaufenden Kursen. Dabei muss als erstes nach 55 m eine Boje unter Wasser umrundet werden, nach weiteren 55 mm muss ein Punkt gefunden und gezogen werden und zum Schluss wird auf eine 100 m entfernte Zielleine getaucht. Und nur wenn der Wettkämpfer im 2 m breiten Zielkorridor ankommt, ist die Übung erfüllt und der schnellere kommt in die nächste Runde.  Wie schwer das ist, sieht man daran, dass von 53 Startern nur 23 einmal ins Ziel kamen. Um aber Deutscher Meister in dieser Disziplin zu werden, musste man bis zu 4 mal ins Ziel einlaufen. Silke Redlich und Frank Reinicke erreichten in Ihrer Klasse jeweils den 3. Platz und bekamen eine Bronze Flosse. Am Abend wurde noch der Start am nächsten Tag und die Technik vorbereitet. Dann klang der Tag am Grill bzw. Lagerfeuer aus.

    Am Sonntag stand die Disziplin M – Kurs an. Dabei mussten die TaucherInnen nach dem Start um drei Wenden auf der richtigen Seite umtauchen, die 150, 100 und 125 m voneinander entfernt sind. Danach ist noch eine 30 m breite Zielleine anzutauchen, die 200 m entfernt ist. Durch die Anordnung der Wenden ergibt sich für die Wettkämpfer dann ein zu tauchendes M. Sieger ist, wer das 3 m breite Zentrum in der schnellsten Zeit durchtaucht. Sybille Beier erreichte in dieser Disziplin den 3. Platz und bekam somit die Bronzemedaille.

    Am Ende wurden die Werte aller 4 Einzeldisziplinen: Stern, Short Race, M – und 5 – Punkte Kurs zusammen gerechnet und der Deutsche Meister in der Kombination ermittelt. Sybille Beier konnte mit dem 3. Platz bei den Masters Damen ihren Vorjahres Erfolg ebenso wiederholen, wie Frank Reinicke. Er bekam wie im Vorjahr den Wanderpokal für den Deutschen Meister in der Kombination der Masters Herren.

    Damit war die kleine Auswahl der Sportler des UC-60 Werdau wieder sehr erfolgreich: 1 x Gold, 1 x Silber, 3 x Bronze, 2 x 4. Platz und 1 x 5. Platz. In der Kombination einen ersten und dritten Platz.

    Ein großer Dank der Wettkämfer/innen geht an unseren Kampfrichter Tino Beier!

    06.2019: VDST-Tauchertag

    Ausrüstungscheck

    Zum VDST-Tauchertag am 22.06.2019 bot der UC-60 in seinen Vereinsräumen an der Koberbachtalsperre einen Tag der „Offenen Tür“ an. Bei sommerlichem Wetter und einer Wassertemperatur von ca. 25°C waren die Rahmenbedingungen eigentlich ideal. Scheinbar „verschreckten“ die mehr oder weniger großen grauen Wolken die Besucher im gesamten Gebiet der Talsperre. Mit drei Interessenten war die Bilanz doch relativ nüchtern. Doch auch im benachbarten Strandbad waren nur ca. 15 Besucher zu sehen.

    Ein starker Regenguss zwang uns dann am Nachmittag, unsere Ausrüstung in Sicherheit zu bringen.

    Die UC-60 Mitglieder werden 13.07. im Rahmen des Badfestes in Obereichenbach ein Schnuppertauchen durchführen und die Möglichkeiten der tauchsportlichen Aktivitäten im Verein präsentieren.

    06.2019: UC-60 bei Deutschen Meisterschaften im Orientierungstauchen - Sandersdorf

    Wertung Sternkurs Masters Herren Deutsche Meisterschaft: 3. Platz Jan Langebach (TC Chemie Greiz), 2. Platz Hans-Ullrich Redlich (UC-60), 1. Platz Axel Berger (SG Havel)

    Vom 30.05. bis 02.06. fanden in der Förstergrube bei Sandersdorf die Wettkämpfe des 1. Teils der Deutschen Meisterschaften im Orientierungstauchen statt. Die Mannschaft des UC-60 Werdau reihte sich mit 4 Sportlern in das Feld von 80 Teilnehmern ein.

    Nach der „Inspektion“ der aufgebauten Kurse stand das Einmessen als wichtigste Aufgaben für den Freitagnachmittag auf dem Programm.

    Mit dem Start zur Mannschaftsorientierung nach Karte (MONK) am Samstagvormittag wurde von allen volle Konzentration gefordert. Die Damen des UC-60 Werdau haben mit einem 6. Platz ihre Kontinuität wieder mal unter Beweis gestellt. Durch einen Kursfehler konnten die Herren diese Disziplin leider nicht erfolgreich beenden.

    Für den Sternkurs am Nachmittag hatte die Mannschaft mit den zuvor eingemessenen Kursen gute Grundlagen geschaffen. Bei dieser Disziplin galt es in Folge 5 mal einen Wendepunkt richtig zu umrunden, um anschließend einen Orientierungspunkt zu finden. In der Draufsicht bildet der Kurs die Form eines gleichförmigen Sterns. Die richtige Zuordnung der Gradzahlen und Streckenlängen für die 10 Teilstrecken des ca. 650 m langen Sternkurses war eine Herausforderung, die alle 4 Starter erfolgreich gemeistert haben.

    Bei den Masters-Damen belegte Sybille Beier den 4. Platz und Silke Redlich den 5. Platz.

    Bei den Herren-Masters erkämpfte Hans-Ullrich Redlich den 2.Platz und damit den Deutschen Vizemeistertitel. Frank Reinicke platzierte sich auf Rang 7.

    Bei der am Sonntag ausgetragenen Mannschaftstreffübung gingen alle 4 Starter gleichzeitig auf die ca. 150 m langen Kurse, um sich jeweils an einem A-Treff als Pärchen zu treffen. Nach weiteren 125 m trafen sich alle 4 Starter der Mannschaft am B-Treff, um den 250 m langen Kurs ins Ziel gemeinsam zu absolvieren. Mit einem Durchtauchen der Zielleine im 2 m breiten Zentrum in einer Zeit von 8,41 min. absolvierte die Mannschaft diese Disziplin sehr gut. Leider wurden nur 3 Wettkämpfer gewertet, da beim B-Treff ein Wettkämpfer mit der Flosse aus dem Wasser geragt hat und deshalb disqualifiziert wurde.

    Trotzdem ist die Mannschaft damit erfolgreich in die neue Wettkampfsaison gestartet.

    Ein Dank gilt noch dem Kampfrichter – Tino Beier und den beiden Mannschaftshelfern Harald und Bettina Konrad, die wesentlich zur Absicherung der Starts und Vorbereitung beigetragen haben.

    04.2019: Bowling und Tauchen in der Kober

    Um im Winterhalbjahr die Taucher auf dem Trockenen ein bißchen in Schwung zu bringen, wurde am 07.04. ein Bowlingtermin genutzt. Mit 18 aktiven Bowlingspielern wurde auf 3 Bahnen mehr oder weniger ernsthaft gekämpft. Beim anschliessenden Essen wurden viele Inofrmationen ausgetauscht und auch reichlich gelacht.

    Fazit: es hat allen 24 Teilnehmern sehr gut gefallen und war eine willkommene Abwechslung.

    Kobertauchen - 08.04.: Eine sponate Idee während der Bowlingveranstaltung wurde am Sonntag dann doch umgesetzt. Von außen sah das Wasser sehr einladend aus und hatte mit 7° auch eine gewisse "Frische". Allerdings zeigte sich auf bereits auf 2 m Wasssertiefe, das der äußere Schein sehr trügerisch war. Trotzdem war es für die 4 Taucher sehr interessant, die Kober noch vor dem "Erwachen" zu betauchen.

    Im Gegensatz zu den letzten Jahren waren die erhofften Zander nämlich noch nicht zu sehen. Um so erfeulicher, dass sich schon einige Teichmuscheln und Krebse zeigten. Wahrscheinlich müssen wir dies in den nächsten Wochen noch mal genauer beobachten, d.h. bei einem weiteren Tauchgang erkunden.

    02.2019: Taucher des UC-60 Werdau/Sa. e.V. beim Faschingstauchen

    Die Taucher Sybille Beier und Uwe Grüneberger des UC-60 Werdau/Sa. e.V. beim Faschingstauchen

    Einer Einladung des Tauchsportklubs Dresden Nord folgend, fuhren die Taucher und Taucherinnen am Wochenende vom 09./10.02.2019 ins Tauchausbildungszentrum am Steinbruch Ammelshain bei Leipzig. Diesmal stand aber keine Ausbildung im Plan, sondern ein lustiges Faschingstauchen mit Faschingsfeier. Mit anwesend waren auch Mitglieder aus anderen sächsischen Tauchclubs, zusammen ca. 50 Taucherinnen, Taucher und Tauchernachwuchs, Narren und Narresen.

    Aufgrund der anhaltend kalten Witterung in den Wochen davor war der Steinbruch zugefroren. Bei einer Eisdecke von noch unter 10 cm konnte man die Eisfläche jedoch nicht betreten. Am Einstieg wurde das Eis aufgebrochen und somit ein Zugang für die Taucher ermöglicht. Getaucht wurde teilweise sogar mit Kostüm, dieses musste natürlich wasserfest sein. Aufgrund der Eisdecke mussten einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. So wurden kleine Tauchgruppen gebildet, welche über eine lange Leine mit der Oberfläche verbunden waren sowie auch untereinander mit einer Verbindungsleinen gesichert. Die Tauchgruppe stand über die Signalleine mit dem am Ufer stehenden Signalmann in Kontakt. Dieser gab Leine nach oder aber nahm sie wieder zurück, je nachdem wie sich die Taucher unter Wasser bewegten. Darüber hinaus kann er sich mittels Leinenzeichen nach dem Befinden der Taucher erkundigen. Nur so ist ein sicheres Tauchen unter Eis und das Zurückfinden zur Einstiegsstelle gewährleistet. Alle Taucher tauchten so sicher wieder auf. Die Wassertemperatur lag bei 4°C und unter Wasser betrug die Sichtweite ca. 8 m. Solche Sichtweiten sind im Sommer eher selten. Von den sonst so zahlreich vertretenen Fischen ließen sich leider nur ein paar kleine sehen. Die Mehrzahl ihrer Artgenossen befand sich schon bzw. noch in ihrer Winterruhe in tieferen Regionen, wo sie nicht zu entdecken sind, wir sie aber auch nicht stören wollten.

    Nach dem Tauchen wieder an Land konnten wir uns bei Glühwein am Lagerfeuer aufwärmen und die Roster vom Grill durften auch nicht fehlen.

    Zur Faschingsfeier stieg in diesem Jahr unter dem Thema „In Ammelshain zur Stummfilmzeit – es wird geswingt mit Heiterkeit“. Unser Verein hat keine Kosten und Mühe gescheut und reiste mit den Comedian Harmonists incl. weiblicher Programmunterstützung an. Nach unserer gelungenen Vorstellung, leisteten die anderen Vereine ihren „kulturellen“ Beitrag, so zum Beispiel lustige Spiele, Aufführungen oder Sketche. So wurde am Abend noch reichlich und ausgelassen getanzt. Es war eine schöne und gelungene Veranstaltung. Am Morgen nach dem Frühstück wurde das Objekt wieder in das Tauchausbildungszentrum verwandelt und alle fuhren wieder nach Hause.